Blog und Allerlei Schönes

 

3D und 5 D von Anke Evertz am 19.12.2021

Niemand kann solche Dinge besser ausdrücken als Anke Evertz (ihr Buch "Neun Tage unendlichkeit), deshalb gebe ich ihr hier gleich selber das Wort:

Der Unterschied zwischen 3D und 5D und wie ich ihn empfinde:

3D ist die Welt der Dualität. Hier regiert der Verstand und wir sind durch ihn an unsere Überzeugungen gebunden. Wir ordnen ihm unsere Gefühle unter und folgen seinem mentalen Druck.

Da wir unseren eigenen Wert noch nicht kennen, "erfahren" wir ihn, indem wir uns selbst und die Umwelt bewerten. In gut und schlecht. Richtig und falsch. Dadurch entsteht Leid und ein Gefühl der Trennung. 

Gefühle wie Angst, Neid, Wut, Macht und Gewalt in jeglicher Form sind hier erfahrbar. Unser Wert wird in Leistung gemessen und Liebe an Bedingungen geknüpft. 

Hier wird verdrängt. Was wir nicht fühlen/wahrhaben möchten wird ins Unbewusste verlagert und abgespaltet. Besonders unsere Qualitäten. 

Hier existiert Schuld und Mangel und wir befinden uns immer auf der Suche nach "mehr". Da wir so Erfüllung noch nicht erfahren können, suchen wir sie im Außen. 

Macht und Ohnmacht bestimmt eine Art "Rangordnung" untereinander.

5D entspricht einem gelebten Bewusstseinszustand der Seele.

Die Illusion getrennt zu sein löst sich auf. Wir erfahren uns mehr und mehr als Einheit mit allem in uns und um uns herum. Bewertungen existieren nicht mehr. Dadurch wird wahre Liebe erfahrbar und lebbar - in uns selbst und dadurch auch im Außen. Bedingungslos, wertfrei und erhebend.

Abgespaltenes ist integriert. Dadurch wird Fülle wird im Innen und Außen erfahrbar und in allem gesehen was existiert. Das Bedürfnis etwas zu brauchen ist nicht existent - Mangel ist der Fülle gewichen. Wir geben (und nehmen) von Herzen gerne. 

Der Verstand ist ruhig geworden und nimmt vollständig  eine Beobachterperspektive ein. Dadurch sind wir nicht mehr an Raum und Zeit gebunden. Das JETZT ist erfahrbar. Wir handeln nur noch aus dem Moment heraus und folgen unserer Intuition. Nichts anderes ist mehr wichtig. 

Sämtliche Gefühle haben sich aufgelöst und werden zu erfahrbaren Zuständen. Der Zustand des Friedens, der Verbundenheit, der Leichtigkeit (usvm.).

Dramen existieren nicht mehr und das Leben gleicht einem sanften Rauschen der Wellen. 

Unser Handeln beruht nur noch auf Wertschätzung - sich selbst, dem Gegenüber und der Existenz gegenüber. 

Worte verlieren ihre Bedeutung - Kommunikation findet überwiegend übers Herz und höhere Ebenen statt.

Das Leben wird um so Vieles ruhiger... und gleichzeitig um ein vielfaches umfassender. Die Schwere und Dichte ist höheren Schwingungswelten gewichen... und wir beginnen das Spiel von vorne (uns mit unseren Körpern auf all die Wunder einzulassen). 

Aus den Schülern sind Studenten geworden.

 

Unsere grösste Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, daß ich so brillant sein soll?

Aber wer bist du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum
nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit
unbewußt anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

 

Dieses Gedicht wird oft fälschlicherweise Nelson Mandela zugeschrieben, der es 1994 in seiner Antrittsrede als Präsident von Südafrika zitiert hatte. Tatsächlich stammt es aber aus dem Buch „Rückkehr zur Liebe“ von Marianne Willamson aus dem Jahre 1992.

Und diese Botschaft ist für uns heute noch genauso wichtig wie damals!

 

Blog vom 16.12.2020: Weihnachten und der Turm zu Babel

Klar, dass zurzeit Corona der Gesprächsstoff Nummer 1 ist, wo immer wir hinkommen, wem immer wir begegnen… Wir können es nicht mehr hören, und doch ertappen wir uns vielleicht selber dabei, wie wir oft schneller als uns lieb ist wieder mitten drin im Thema sind. Dabei mache ich eine interessante Beobachtung: Die berüchtigte Spaltung, welche Corona und die entsprechenden Schutzmassnahmen in unsere Gesellschaft bringt, ist gar keine Spaltung, sie ist viel, viel mehr. Sie erinnert mich an den biblischen Turm zu Babel. Denn es gibt nicht nur zwei Meinungen, im Gegenteil, es gibt fast so viele Meinungen, wie es Menschen gibt. Auch innerhalb einer sich einig fühlenden Gruppe sind – wenn man genauer hinhört – die inneren Haltungen und Meinungen sehr, sehr unterschiedlich. Und kaum eine*r hört den anderen zu, sondern geht von den eigenen Wahrnehmungen und Einstellungen aus, und möchte diese kundtun. Wir reden aneinander vorbei!

Als Kind hat mich die Geschichte des Turmbaus zu Babel sehr beeindruckt. Die Menschen im alten Babylon wollten hoch hinaus und begannen, einen Turm bis hoch in den Himmel zu bauen, um Gott zu erreichen. Jehova, der Gott (bzw. einer der Götter) des Alten Testamentes - und inzwischen habe ich erfahren, dass dies nicht der Gott war, von dem im Neuen Testament und in den Worten von Jesus die Rede ist, denn der Wahre Gott ist weder eifersüchtig, noch spricht er Strafen aus -, Jehova also, strafte die Menschen, indem er sie verschiedene Sprachen reden liess, so dass sie einander nicht mehr verstanden. In meiner kindlichen Fantasie stellte ich mir dann lebhaft vor, wie zum Beispiel der eine Arbeiter nach einem Eimer rief und der andere ihm einen Hammer hochreichte… Wie immer es ablief, sie bekamen grossen Streit und der Turmbau wurde abgebrochen, bevor er die himmlische Höhe erreichte.

Und was haben wir Menschen heute vor mit unseren unterschiedlichen Einstellungen zur aktuellen Situation? Was haben wir vor mit unseren unterschiedlichen «Sprachen»? Was für einen «Turmbau» haben wir uns da eingebrockt (oder vielleicht ist er uns ja auch eingebrockt worden von irgendwelchen «Göttern» – egal, das tut nichts zur Sache, denn es würde nur neuen destruktiven Gesprächsstoff abgeben)? Jedenfalls sind wir dran uns dabei selbst, als Menschheit, zu ‘verheizen’? Im Grunde genommen wünschen wir uns doch alle Frieden, Freiheit, Ruhe, Liebe und Gesundheit... Sei mal ganz ehrlich zu dir: Vertrittst du diese inneren Wünsche? Bist du frei von Urteilen, Dogmen und Wertungen? Solange du denkst «wenn doch nur die anderen gleich denken und handeln würden wie ich, dann…», so lange bist du beteiligt am Turmbau.

Lasst uns zurückkehren auf das Gemeinsame, das Verbindende in uns. Lasst uns das Wassermannzeitalter beginnen. Lasst uns die ‘Sprachverwirrung’ der unterschiedlichen Meinungen beenden. Ich wünsche uns allen, dass wir für die vielzitierte ‘fröhliche und selige’ Weihnachtszeit unsere Meinungen und Überzeugungen ruhen lassen können, und uns gegenseitig als die Menschen begegnen, die wir in Wahrheit sind.

 

Blog vom 10.10.2020: Es tut weh

Es tut weh. Und niemand, wirklich niemand, kommt zurzeit darum herum, sich nicht mit der aktuellen Corona-Situation zu befassen. Wir haben zwar keinen Krieg – und die meisten fühlen sich nicht lebensbedrohlich gefährdet – und doch sind wir alle betroffen. Was machen wir damit?

Wir tauschen uns vielleicht mit Gleichgesinnten aus. Wir führen vielleicht Diskussionen mit Andersgesinnten. Wir haben vermutlich eine eigene Meinung zur ganzen Geschichte gebildet, die sich auch immer wieder ein bisschen anpassen kann, je nach Informationen und Gesprächspartner*innen. Wir erfahren Geschichten von Einzelbeispielen und erzählen sie auch weiter, wenn sie unsere Meinung bestärken können.

Was machen wir damit? Was mache ich persönlich mit und in dieser Situation? Wie bringe ich mich ein? Bringt es etwas, wenn ich Diskussionen führe? Will ich den Kampf noch verhärten, die Spaltung verstärken?

Vermutlich haben wir ähnliche Kämpfe schon viele Male durchgemacht, in vielen Leben und Zeiten. Manchmal waren wir auf der dogmatischen Seite, andere Male auf der rebellischen, und oft hielten wir den Mund, um überleben zu können…

Und heute? Was genau ist meine persönliche Meinung zur ganzen Geschichte? Ist es überhaupt möglich, eine eigene Meinung zu haben, der ich selber 100% trauen kann? Was genau ist der Hintergrund meiner Meinung? Was genau ist mir wichtig? Was möchte ich vertreten? Was sind meine Herzensanliegen?

Und wo tut es mir weh? Da, wo es dir weh tut, da schau hin! Da, wo die Weltsituation oder die persönliche dich traurig oder wütend macht, wo du dich irritiert fühlst, da schau genau hin! Denn da, und nur da, kannst du etwas verändern. Zuerst aber – und das ist ganz, ganz wichtig – zuallererst in dir selbst!

Erst wenn du der Unsicherheit, der Traurigkeit, dem Kampf in dir selbst auf den Grund gegangen bist, erst dann macht es Sinn, dich zu äussern und einzubringen... Und dann kannst du vielleicht etwas bewirken auf der Welt...

Erkenne dich selbst.

 

 

Blog vom 24. September 2020: Heiltropfen

Quan Yin füttert den Drachen mit Liebesbalsam

Heute Nacht habe ich ein Wunderheilmittel entdeckt, das ich gerne mit euch teilen möchte. Es ist gratis zu haben und es gibt unendlich viel davon – für alle, die es wünschen und brauchen können. (Passend dazu meine Quan-Yin-Statue, die den Drachen mit Liebesheiltropfen besänftigt).

Und das kam so: Als ich heute mitten in der Nacht erwacht bin, empfand ich einen unendlich tiefen und intensiven Schmerz in der Urtiefe meines Herzens. Nicht dass ich darob hätte weinen müssen, ein Urschrei wäre die einzig passende Reaktion gewesen auf diesen Schmerz. Es war auch keine Verzweiflung darin, keine Trauer, einfach nur Schmerz in körperlicher Urform – mit Epizentrum in der unendlichen Tiefe meines Herzens. Allerdings erfuhr ich diesen Schmerz nicht nur körperlich mit allen meinen Zellen, sondern auch weit über alles körperliche Empfinden hinaus – oder vielleicht besser hinein in die Urtiefe, von der er ausging. Ich war 100% Schmerz. Oder doch nicht ganz? Denn da war noch etwas in mir, das dies alles beobachtete und sich zu fragen begann, was diesem Schmerz zu Linderung verhelfen könnte.

Ich erinnerte mich dann an mein Bad vom Vorabend. Ich hatte dafür extra ein wunderbares Mandelblüten-Öl gekauft, um meinem Körper was Gutes zu tun. In letzter Zeit steht er nämlich immer stärker ‘unter Strom’ – ob es mein Nervensystem oder die Umwelt-Strahlungen oder die Sonnen- und anderen universellen Einflüsse sind, lasse ich offen. Vermutlich alles zusammen. Jedenfalls achte ich in diesen Tagen besonders darauf, was meinem Körper guttun könnte. Dabei fühlt sich Öl für mich wunderbar an.

Mir kam dann also mitten in der Nacht und in diesem Schmerz die Idee, Tropfen um Tropfen von einer universellen Liebes-Öl-Flasche auf meinen Schmerz kullern zu lassen... Die ersten Tropfen zerplatzten im Nichts - wie Tropfen auf einen heissen Stein. Doch es tropfte langsam und stegig weiter, und bald einmal spürte ich eine erste Wirkung. Balsam! Ooooh, wie wohl tat das! Mein Körper - und vor allem mein Nervensystem - schien sich anfangen zu erinnern, was es bedeutet sich auf Linderung einzulassen... und liess es geschehen. Ich gab mich diesem Wunder hin. Wo immer es sich gut anfühlte, liess ich nun den Liebesbalsam in mich eintropfen… Bis ich ganz eingehüllt war in ein Bad von Sanftheit und Liebe.

Wow! Ein Schmerzmittel der höheren Dimension! Und was sind die Hürden, die uns davon abhalten, uns von diesen Heiltropfen aus dem Liebesozean zufliessen zu lassen? Das kann jede*r für sich entscheiden. Am besten suchen wir wohl in unseren 'eingefleischten' Glaubenssätzen (ich bin nicht gut genug, ich habe es nicht verdient etc.etc.etc.). Ich wünsche uns allen, dass wir uns wieder erinnern, wie sich Heilung anfühlt und wie einfach sie zugänglich ist, wenn wir uns dafür öffnen. Lassen wir sie uns zufliessen, zutropfen, zukullern… Baden wir uns darin, erlaben wir unsere geschundenen Körper und Nervensysteme, unsere menschliche, versehrte Seele und finden Linderung, wann und wie immer wir sie brauchen.

Bei der Silvestermeditation habe ich für das Jahr 2020 die Karte ‘Loslassen’ gezogen. Ein bisschen fürchtete ich mich vor dem Loslassen. Was ums Himmels Willen muss ich da wohl loslassen in diesem Jahr?, war mein erster Gedanke. Und nun, oh Freude, darf ich ganz viel alten Schmerz, der sich in meinem Körper vermutlich aus unzähligen Leben angesammelt hatte, loslassen. Welch ein Segen!

 

Blog vom 28. Juni 2020: Newsletter zur Weltmeditation vom 30. Juni

Viele Prophet*innen, Astrolog*innen und so genannte Medien (im Sinne von Medium zwischen Geist und Materie) haben es angekündigt: Das Jahr 2020 wird ein Jahr der Herausforderungen. Einige der genaueren Voraussagen habe ich – als Laiin, aber interessierte Forscherin – beobachtet und mitverfolgt, und es hat mich sehr beeindruckt, wie die entsprechenden Vorankündigungen nun durch die Corona-Zeit sehr deutlich zum Ausdruck kommen. Ein grosser Wandel, der mit sehr viel Unsicherheit, Angst, Loslassen von Vertrautem, Sich-immer-wieder-neu-orientieren-Müssen einhergeht… Dieser Prozess zeigt sich für jeden Menschen ganz individuell und betrifft doch auch die ganze Welt. Ein Paradigmenwechsel, der uns alle angeht und immer deutlicher spürbar wird. Die alte, angstgebundene Matrix unseres Erdenlebens hat ausgedient und bewährt sich nicht mehr wirklich. Wir bewegen uns in ein neues Zeitalter. Das sind grosse Worte, und ich nehme sie nicht leichtfertig in den Mund, sondern weil ich glaube und spüre, dass sie der Wahrheit entsprechen und dass sich extrem Vieles tut auf unserer Welt – innerlich, äusserlich, kollektiv und universell.

Wir sind alle herausgefordert – jeder Mensch auf ganz individuelle Art und Weise und gleichzeitig auch alle gemeinsam!

Astrologisch gesehen geschieht am 30. Juni eine weitere der in diesem Jahr in solcher Dichte noch nie dagewesenen Konjunktionen (diesmal Jupiter-Pluto). Weltweit werden die interessierten Menschen aufgefordert, zum Zeitpunkt der Konjunktion für ca. 20 Minuten zu meditieren. Die Idee ist, mit dieser gemeinsamen Meditation (Ziel mind. 144'000 Menschen) ein Energiefeld der Harmonie, der Heilung, des Friedens und des Bewusstwerdens zu schaffen. (Ich mache hier keine Angaben zu den Webseiten der Initiatorinnen, da ich persönlich die Freiheit sehr schätze und mich nicht mit dem gesamten Inhalt identifizieren kann).

Und übrigens: In meinen Gruppen (siehe auch neue Sommerferienkurse) und Einzelsitzungen unterstütze ich die Menschen, diese turbulente Zeit achtsam und sorgsam anzugehen, durch sie hindurch zu navigieren und sich mehr und mehr ihres Selbst bewusst zu werden. Eine echte Herausforderung!

 

5. Blog vom 24. April 2020: Das Leben geht weiter...

Ja, das Leben geht weiter… und inzwischen haben sich wohl alle an die neue Situation und einen neuen Rhythmus gewöhnt… mehr oder weniger. Für die einen – und es sind nicht wenige, die ich kenne – scheint diese Corona-Zeit nicht ein Fluch, sondern ein wahrer Segen zu sein. In meiner Familie hat sich der Begriff «Corona-Wunder» etabliert, weil viele kleine Wunder geschehen, die ohne Corona nicht stattgefunden hätten (ein Sohn, der plötzlich für die Familie kocht; ein Vater, der mit den Kindern in den Wald geht und vorher keine Zeit hatte; die alte Mutter, die sich zum ersten Mal von der Tochter massieren lässt etc. etc. etc. Ihr könntet bestimmt alle auch solche Ereignisse aufzählen). Für viele ist diese Zeit jedenfalls der Grund, kreativer mit dem Leben umzugehen, vielleicht auch langsamer und achtsamer. Nach wie vor ist jede/r Einzelne gefordert, das Beste aus der Situation zu machen und einen ganz individuellen Umgang damit zu finden. Und nun sind ja bereits wieder Veränderungen angesagt – die Lockerung der Bestimmungen, was bedeutet, dass...   Löst das viele Gedanken aus bei dir? Angst? Oder Stress? Oder Entspannung? Oder alles miteinander?  

Hast du dich schon mal gefragt, wie sehr du dich bestimmen lässt? Und vor allem auch, wovon du dich bestimmen lässt? Ist es die Angst, die dich bestimmt? Oder die Obrigkeit? Dein Widerstand oder dein Ego? Wie abhängig sind wir überhaupt von äusseren Begebenheiten, von Bestimmungen, von Ereignissen? Wie weit weg sind wir von einem achtsamen und bewussten Leben, das jeden Tag und jeden Moment nimmt, wie er ist?!...

Das sind alles sehr interessante Fragen. In meinen Gruppen gehen wir genau solchen Fragen nach… Und die Zoom-Erfahrungen mit den Gruppen zeigen zu meiner grossen Freude, dass es sich online genauso gut arbeiten und meditieren lässt. Die Gruppenenergie ist deutlich spürbar, und sogar Aufstellungen laufen wunderbar. Was für ein Geschenk! Ich vermute, dass das damit zu tun hat, dass sich unser Bewusstsein ausweitet und weniger an die Materie gebunden ist. Was für eine spannende Zeit, in die wir da inkarniert sind! Nicht einfach – im Gegenteil, sehr herausfordernd! – aber ganz sicher eine Chance für uns und unser Bewusstsein.

 

WER DIE FREIHEIT AUFGIBT, UM DIE SICHERHEIT ZU GEWINNEN,
WIRD AM ENDE BEIDES VERLIEREN. (Benjamin Franklin) 

 

4. Blog vom 20. März 2020: Die Liebe in den Zeiten des Corona

Für uns alle herrschen zur Zeit besondere Umstände. Und ein jeder/eine jede von uns ist besonders gefordert – jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Ich selber beobachte das Ganze aus einem gewissen inneren Abstand, beobachte, was sich wann wie ändert und wer wie reagiert – und am meisten beobachte ich mich selber: Kann ich in meiner Mitte bleiben? Gibt es Dinge, die mich von mir weg holen? Und wenn ja, was?

Für die Welt und für die Menschen wünsche ich mir, dass die Angst- und Schreckensgeschichten und -gedanken nicht überhand bekommen, sondern dass immer mehr Menschen sich heilenden und liebevollen Gedanken zuwenden, sich vielleicht auch nach innen wenden und die innere Ruhe finden können. Es gibt zurzeit viele traurige Dinge und wir erfahren viele schreckliche Nachrichten, die uns diesmal auch selbst tangieren oder betreffen. Das will ich nicht verleugnen. Ich wünsche mir jedoch sehr, dass wir diesen kollektiven Schrecken nicht weiter nähren. Da ist viel innere Heilung angesagt – bei uns allen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Was willst du (mit deinen Gedanken, deiner Aufmerksamkeit) nähren und was kreieren für unsere Welt und unser Leben?

Und als notorische Optimistin sehe ich auch viel Gutes in dieser ganzen Geschichte: Die Welt regeneriert sich (die Luft über den Smog-Städten wird sofort reiner, Delfine erobern sich die Häfen Italiens zurück - die «Rückeroberung» von Franz Hohler lässt grüssen), das unheimliche Leistungstempo unserer Gesellschaft wird runtergefahren (der Peak ist anscheinend erreicht worden – und eigentlich geschieht der ganze Shut-Down bei uns auf eine eher sanfte Weise: kein Krieg, keine weltweite Hungerkatastrophe, keine Sintflut, kein AtomGAU, …), die Menschen werden solidarisch (wird vermutlich noch zunehmen in den nächsten Tagen und Wochen), die Randständigen und die Vereinsamten sind auf einmal nicht mehr «randständig», weil es allen gleich geht…

Und die Menschen werden kreativ! Da wird bestimmt noch sehr Vieles entstehen. Ich bin schon mal gespannt… Und ich wünsche uns, dass wir die Chancen wahrnehmen und nutzen und das Beste draus machen!

 

3. Blog vom 20. Jan. 2020: Abendgold und Verena

Unser Abendrot ist anders geworden… langsam aber sicher, seit einigen Jahren und immer deutlicher in den letzten Monaten… Es wird immer intensiver. Neue, leuchtende Farben zeigen sich, von Tief-Magenta bis zum reinen Gold. Sagenhaft, dieses prachtvolle Schauspiel, das sich uns in diesen winterlichen Tagen jeweils am abendlichen Himmel zeigt.

Mir kommt es vor, wie eine neue Verheissung vom "Himmel". Hat uns der biblische Gott nicht vor vielen Tausend Jahren – nach der sogenannten Sintflut – mit einem Regenbogen versprochen, dass er unsere Erde nie mehr «untergehen» lässt? Was verheissen uns nun wohl diese neuen Leuchtfarben am Himmel? Dass neue Lichtkräfte uns immer mehr unterstützen? Dass Geistige Kräfte unserer Erde näherkommen? Wenn man den diversen Prophezeiungen und Channelings vertraut, die man immer öfter zu hören oder lesen bekommt, dann geht es genau in diese Richtung: Unsere Erde wird von Geistigen Kräften mit allen Mitteln unterstützt, dass sie den Übergang in eine neue Dimension vollziehen kann. Sei es Glaube oder Hoffnung, diese Ankündigungen klingen sehr verheissungsvoll. Und die wunderbaren und prachtvollen Farben am Himmel sprechen ihre eigene Sprache, die jede/r so deuten kann wie sie/er will…

Manchmal, wenn ich der abendlichen «Lightshow» von meinem Stubenfenster aus zuschaue, kommt mir meine liebe Freundin Verena in den Sinn, die vor neun Jahren verstorben ist. Wie würde sie diese Farben schätzen! Und wie würde sie sie deuten? Verena war ein sehr spiritueller Mensch, den damaligen Menschen irgendwie weit voraus. Gewiss ahnte und wusste sie schon so viel von dem, was manche von uns nun in diesen Jahren langsam zu entdecken beginnen.

Verena und ich haben oft sehr lange telefoniert. Sie war einige Jahre lang nicht bei guten Kräften und so war das Telefon für sie meist die beste Möglichkeit, sich mit Menschen zu «treffen». Ich weiss noch, wie ich ihr am Telefon einmal einen Artikel aus einer spirituellen Zeitschrift vorlas über eine Frau, die darüber berichtete, dass sie von der Venus komme (es könnte Omnec Onec gewesen sein, deren Buch «Ich kam von der Venus» mir erst Jahre später in die Hände kam). Verena war sofort Feuer und Flamme. Sie schien einen tiefen Draht zu spüren zu den im Artikel beschriebenen Begebenheiten auf der Venus. Wie kinderleicht es sein könnte Wünsche umzusetzen oder wie die sanftesten Gefühle eine wunderbare Macht ausüben könnten oder wie wir uns rein telepathisch miteinander verbinden könnten… An mehr mag ich mich inhaltlich nicht erinnern – nur an ihre totale Begeisterung. Seit jenem Telefongespräch schwärmte sie immer wieder sehnsüchtig von der Venus.

Inzwischen kenne ich viele Menschen, die von der Venus kommen… oder vom Sirius oder von den Plejaden… Da ist gar nix mehr dabei. Es ist für viele Menschen wie selbstverständlich geworden, dass wir hier auf der Erde nur zu Besuch sind – quasi zur Schulung. Ja, das hätte Verena sehr, sehr gutgetan, wenn sie sich zu ihren Lebzeiten so hätte austauschen können und bei anderen Menschen auf Resonanz gestossen wäre.

Einmal sagte sie mir, dass sie dann, nach dem Tod, sehr, sehr weit weg sein würde… noch viel weiter als auf der Venus… für mich unvorstellbar weit… für sie irgendwie selbstverständlich – und tröstlich.

Wenn Verena jetzt noch leben würde, so denke ich nun manchmal bei Sonnenuntergang, dann würden wir beide am Telefon sitzen und uns gegenseitig über die leuchtenden Farben am abendlichen Himmel berichten, sie in Bubikon, ich in Männedorf. Und dann, wenn die Rigi immer noch in tiefes Pink getaucht ist und rechts davon ein goldenes Strahlen von der untergegangenen Sonne kündet, dann würden wir beide bald einmal oben am immer dunkelblauer werdenden Himmel die hell und klar leuchtende Venus entdecken! Und andächtig würden wir staunen… Und unser gemeinsames Staunen würde dem Ganzen noch eine grössere Ehrfurcht und ein tieferes kosmisches Gefühl verleihen.

 

 

2. Blog vom 2. Dez. 2019: Escape Room

Gestern war ich mit meiner Familie, das heisst mit meinen beiden erwachsenen Kindern und meinem Ex-Mann, in einem sogenannten Escape Room (ein Freizeitangebot in einem realen Raum, der voller Rätsel ist, die man alle lösen muss, damit die Ausgangstüre sich öffnet). Und je länger ich darüber nachdenke, umso mehr Parallelen zum Leben an sich kann ich dabei sehen.

Neugierig wie kleine Kinder erkundeten wir zunächst mal den Raum, öffneten alle Schranktüren und Schubladen, die sich öffnen liessen (das waren zu Beginn lange nicht alle) und stöberten in den Dingen rum, die sich da zeigten, mit der Absicht, etwas Relevantes zu finden. Wir entdeckten auch hieroglyphenartige Zeichen und Codes, von denen wir wussten, dass sie irgendwann für uns wichtig werden und uns weiterhelfen würden. Während der eine begann, gewisse «Indizien» zu sortieren, versuchten die andere, einen Brief zu entschlüsseln oder irgendwelche Gegenstände richtig zu platzieren. Wir arbeiteten Hand in Hand und auch jedes für sich, genau dort, wo es einem gerade attraktiv und passend erschien. Hier ein erstes Aha-Erlebnis, dort ein neu entdeckter Zusammenhang, und gleichzeitig verstiegen wir uns zeitweise auch in Recherchen, die - wie es sich herausstellte - gar nicht nötig gewesen wären. Doch ab und zu geschah ein kleines Wunder, da öffnete sich zum Beispiel eine Tür wie von Geisterhand, nur weil wir einen Gegenstand oder ein Zeichen in einer Reihe richtig platzierten. 

Dazu eine Parallele zum Leben zu finden, mag gesucht erscheinen. Für mich liegt sie auf der Hand. Nur schon der Beginn: Wir wählen freiwillig ein Leben auf dieser Erde und lassen uns in diesen dreidimensionalen Raum einschliessen – obwohl unsere Seele sich sonst in ganz anderen Räumen bewegt.

Und jeder Mensch, der in diesen «Raum» kommt, muss von vorne beginnen, sich das Leben zu erkunden, obwohl es schon tausendfach von anderen durchgelebt wurde. Zu Beginn neugierig und «naiv» gehen wir als Kind mit offenen Sinnen an alles ran, finden für uns relevante und interessante Dinge und Geschehnisse und solche, die wir links liegen lassen – und vielleicht später merken, dass sie wichtig sind. Manchmal «verbeissen» wir uns auch in Projekte, die wir irgendwann wieder abbrechen müssen, weil sie nicht weiterführen… Und je länger wir hier sind, umso mehr können wir Zusammenhänge erfassen, Wichtiges von Unwichtigem trennen und die einen oder anderen Resultate unseres Wirkens erleben... Und ab und zu geschehen auch kleinere oder grössere Wunder, wenn wir im richtigen Moment am richtigen Ort sind oder den richtigen Gedanken oder Impuls aufnehmen.

In jungen – und oft auch älteren – Jahren haben wir den Ehrgeiz, alles möglichst fehlerlos und schnell zu erreichen, erkennen aber je länger je mehr, dass wir auf dieser Erde nicht ohne Fehler leben können. Denn wir sind nicht für ein perfektes Leben hier. Warum denn sind wir hier? Vielleicht geht es weniger darum, das Ziel möglichst schnell zu erreichen, als möglichst viele Entdeckungen zu machen und dabei sich selber immer wieder «auf Kurs» zu bringen.

Im Nachhinein sehe ich, dass wir vier wie von selbst jedes seine Spezialitäten einbrachte in den Ablauf. Wer sortierte in Liebesmüh die Gegenstände? Wer entzifferte akribisch einen verschlüsselten Brief? Wer entdeckte, wo ein Code eingegeben werden musste? Wer schoss mit grosser Konzentration auf ein Ziel? Und wer bat um Hilfe? (Ja, wir mussten mehrmals die «Crew» über die Gegensprechanlage um einen Tipp bitten. Hatten wir doch in unserem Ehrgeiz – mütterlicherseits bedingt und nicht bei beiden Nachkommen gleichstark ausgeprägt 😉 – bei der Buchung gleich die höchste Schwierigkeitsstufe gewählt).
Und gleichzeitig arbeiteten wir Hand in Hand, tauschten uns aus und konzentrierten uns immer wieder auch gemeinsam auf eines der Rätsel.

Entsprechende Parallelen zum Leben liegen auf der Hand.

 

Und ja, wir haben es geschafft! Aber nicht zu «Lebzeiten», denn die Stunde war längst um, als wir den Code zusammengestellt hatten, der die Türe öffnete.

Während unseres Abenteuers im Escape Room war ich sehr auf den Ablauf und auf mein Tun und Wirken konzentriert. Im Nachhinein erfreue ich mich an unserem gemeinsamen und motivierten Unterwegssein.

Und daraus nehme ich gerne etwas mit für mein Leben: Mich immer mehr aus der Perspektive zu betrachten, wie ich unterwegs bin, als nur das Erreichen eines Ziels im Fokus zu haben. Ja, wir leben hier und das an sich hat einen Sinn! Das zu geniessen und auszukosten sei fortan mein wichtigstes Ziel.

 

 

1. Blog vom 2. Nov. 2019: Wir alle sind auf der Suche

Wir alle sind auf der Suche.
Wonach? Was/wen suchen wir?
Uns selbst? Jemanden der uns bedingungslos liebt? Oder unsere innere Liebesquelle? Unsere Bestimmung? Unser Wahres Ich? Das Paradies?

Wenn ich am Suchen bin bedeutet das, dass ich etwas vermisse. Ich weiss also, dass mir etwas fehlt. Das heisst: ICH ERINNERE MICH, dass da irgendwo etwas Wichtiges ist oder war. Ich erinnere mich nicht genau an das, was mir fehlt, aber ich weiss, dass mir etwas verloren gegangen ist.

WAS genau dieses Etwas, das uns fehlt, ist, das haben wir vergessen!

Wir wissen vielleicht nur, was uns im Weg ist, um an dieses Etwas heranzukommen:
Da sind nämlich unsere Angst, unser Zweifel, unser Verstand, der Schmerz, das Gefühl von Getrenntsein,…

Auf der anderen Seite, der Seite des Erinnerns, ist es aber nicht ganz leer. Da ist so eine Ahnung… denn sonst wüssten wir ja gar nicht, dass uns etwas fehlt, dass wir im Mangel sind! Jedes Mangelgefühl zeugt davon, dass wir uns an etwas Wichtiges, etwas Verschüttetes – und vielleicht etwas Ur-Altes – erinnern!

Um in diese Richtung weiterzuforschen, haben wir ein paar Anhaltspunkte. Allerdings sind diese nicht sehr «handfest», sie sind eher filigran…
Da ist so eine leise Ahnung… da sind auch Glaube und Hoffnung… und vielleicht sogar Vertrauen. Und irgendwo ist auch das Gefühl, dass das doch nicht alles sein kann, weshalb wir hier auf der Erde sind... Und es gibt vertrauensvolle Menschen, die davon zeugen, dass es da – und in uns – was Wichtiges und Wahres zu entdecken gibt…

Wann und wo und wie wir auf unserer Suche Erfahrungen machen können, die uns – oft ganz unerwartet – an ein inneres Wissen heranführen, an eine Er-Innerung, an einen Glücksmoment, eine kleine Erleuchtung, wann und wo und wie das geschieht, das bleibt offen und ein Geheimnis... und nennt sich Gnade.

Wie mutig und tapfer wir doch sind, wenn wir hier weiterforschen, obwohl es kein handfestes Beweismaterial dazu gibt! Bleiben wir dran…

 

Allerlei Schönes

 

Die Mutter der ganzen Schöpfung ist die universelle Seele, die ohne Anfang und Ende und die Quelle der Schönheit und Liebe ist.

Kahalil Gibran

***

 

Es ist das Wichtigste, was wir im Leben lernen können:

das eigene Wesen zu finden und ihm treu zu bleiben...

... dass wir begreifen, wer wir selber sind,

und den Mut gewinnen, uns selber zu leben.

Denn es gibt Melodien, es gibt Worte, es gibt Bilder, es gibt Gesänge,

die nur in uns , in unserer Seele schlummern,

und es ist die zentrale Aufgabe unseres Lebens,

sie auszusagen und auszusingen.

Einzig zu diesem Zweck sind wir gemacht;

und keine Aufgabe ist wichtiger, als herauszufinden,

welch ein Reichtum in uns liegt.

Eugen Drewermann

***

 

Out beyond ideas of rightdoing and wrongdoing there is a field.

I’ll meet you there.

Rumi (13. Jh.)

***

 

In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche liegt euer stilles Wissen um das Jenseits;

Und wie ein Samen, der unter dem Schnee träumt, träumt euer Herz vom Frühling.

Traut den Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.

Khalil Gibran

***

 

Your task is not to seek for love, but merely to seek and find all the barriers within yourself that you have built against it.

Rumi

***

 

Wir müssen auf unsere Seelen hören,
wenn wir gesund werden wollen.
Letztlich sind wir hier,
weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

Solange der Mensch sich nicht selbst
in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
ist er auf der Flucht.

Solange er nicht zulässt,
dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben,
gibt es keine Geborgenheit.

Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden,
kann er weder sich selbst noch andere erkennen.
Er wird allein sein.

Alles ist mit Allem verbunden.

 

Hildegard von Bingen

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Beachte, dass grosse Liebe und grosser Erfolg immer mit grossem Risiko verbunden sind.

Dalai Lama

 

Das ist die 1. von den 18 Lebensregeln des Dalai Lama.

Wenn du dir Zeit nehmen willst, lohnt sich ein Blick auf alle 18 Regeln. Hier in Originalversion:  18 Rules for Living

Und hier in der deutschen Übersetzung: Die 18 Lebensregeln

***

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

 

 Ausschnitte aus Charlie Chaplins Rede über die Selbstliebe an seinem 70. Geburtstag (am 16. April 1959)

Wer sich (wieder einmal) Zeit nehmen will, sich die ganze Rede zu Gemüte zu führen,

hier ist sie: Charlie Chaplin über die Selbstliebe

***

 

Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen.

Liebe, als wärst du nie verletzt worden.

Tanze, als würde niemand zusehen.

Singe, als würde niemand zuhören.

Lebe, als wäre der Himmel auf Erden.

Mark Twain

***

 

Wenn die Winde der Veränderung wehen,
bauen die einen Mauern und die anderen Windräder.

Chinesisches Sprichwort

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Jedem Kind kann der Zugang zum Wissen ermöglicht werden

Dies ist der Grundsatz der Tekos-Schule (oder nach dem Gründer Schetinin-Schule genannt) in Russland.

Eine Schule der Zukunft!

Lernen geschieht dort nicht aus einer Schere oder Hierarchie zwischen «Lehrer/in» und «Schüler/in» heraus. Nein, Wissen geschieht von selbst, wenn zwei Menschen in Beziehung sind miteinander und der eine einen Wissensfunken (die Freude, etwas entdeckt zu haben) in sich trägt, der dann zum andern Menschen überspringen kann. Es geschieht eine Art Wissens-Osmose. Es geht einzig und allein darum, den Zugang zum Wissen zu finden, das in uns allen ist.

In der Tekos-Schule sind alle Kinder und Jugendlichen sowohl «Lernende», wie auch «Lehrende», wobei dort diese Wortbezeichnungen nicht benutzt werden. So erkennt man in einem «Schulzimmer» der Schule nie, wer lehrend und wer lernend ist.

Die Tekos-Schule bietet aber noch viel mehr. Sie ist ganzheitlich im wahrsten Sinne des Wortes. In allen Gremien sitzen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersstufen.

Der Erfolg der Schule zeigt sich darin, dass viele SchülerInnen mit 14 Jahren, einige bereits mit 11 Jahren, das Abitur erfolgreich abschliessen und die jüngsten StudentInnen am staatlichen Liceum (Universität Russlands) sind. Und noch ein Beispiel: Den gesamten Stoff der Mathematik, dessen Aneignung sich bei uns über 11 Jahre erstreckt, kann an der Schule leicht in einem einzigen Jahr «gelernt» werden.

Schaut doch mal rein in diese Schule:

https://www.sein.de/die-tekos-schule-11-jahre-schule-in-einem-jahr/

http://www.harmonyenergyconsultants.com/web/de/schetinin-schule.html 

Und hier noch zwei Links zu Filmen über die Schule:

https://www.youtube.com/watch?v=dpHB8kH3yVg

https://www.youtube.com/watch?v=xLnz_kJXd98

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